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Peter Wyser

Head of Digital Transformation Program, Roche Diagnostics International AG

Seit seinem Eintritt zu Roche im Jahr 1994 hatte Peter Wyser verschiedene Führungsfunktionen im Sales und Marketing inne. 2004 wurde er Betriebsleiter für Hospital- und Commercial Lab Solutions für Roche Diagnostics Schweiz sowie Leiter des multinationalen und globalen Account Management. Ab 2011 war Wyser Lifecycle Leiter für das Lab Portfolio der globalen Roche Diagnostics Organisation. 2013 wechselte er zum Global Customer Support als Leiter des R&D. Seit 2017 ist Peter Wyser Leiter des Digitalen Transformationprogramms der Roche Diagnostics.

keynote | Deutsch

Review
2018

Bedeutung für die Schweiz?

Unter der Leitung von Stephan Sigrist diskutierten drei in der Schweiz tätige Experten, ob die an der Konferenz bisher thematisierten Technologien und Entwicklungen im Schweizer Gesundheitswesen genutzt werden können, um ein besser funktionierendes Ökosystem aufzubauen.

Bruno Guggisberg machte zu Beginn des Panels darauf aufmerksam, dass die verschiedenen Player im Gesundheitswesen momentan von der allgemeinen Kostensteigerung profitieren würden. Diese Entwicklung müsse endlich durchbrochen werden. Weiter sagte der CEO der Spital STS AG, dass die unter wirtschaftlichem Druck stehenden Spitäler besser mit Patientennetzwerken zusammenarbeiten müssten, um die Patienten auch emotional zu betreuen.

Peter Wyser, Head des Digital Transformation Program bei Roche Diagnostics International AG, sagte, dass die vielen Gadgets zur Erhebung von Gesundheitsdaten zur Zeit wenig koordiniert und effektiv eingesetzt würden. Um das Potenzial dieser Geräte ausschöpfen zu können, bräuchte es einen Investor, der diejenigen Menschen damit ausrüste, welche die Messgeräte wirklich benötigen.

Christian Köpe pflichtete Wyser bei. Realitycheck-Geräte seien nur sinnvoll, wenn die Ergebnisse in einen Kontext eingebettet würden. Das sei heute oft noch nicht gegeben. Ferner wies der Leiter Business Development und Corporate Public Affairs bei Galenica darauf hin, dass das Solidaritätsprinzip in der Gesundheitsversorgung in Frage gestellt werden könnte, wenn immer mehr Daten erhoben und Risiken individuell berechnet werden.